 |
 |
|
 |
 |
 |
|  |
 |
 |
|
Inhalt
| Inhaltsverzeichnis |
table of contents |
|
|
| Andrea Roedig |
Editorial |
| Kurt Drawert |
Die Leipziger Jahre (AT). Auszug aus einem Roman |
| Helwig Brunner |
Der Kokon |
| Diana Hitzke |
Verlorene Objekte |
| Uta Gosmann |
Menschen im Park |
| Arne Rautenberg |
Meine Einwortgedichte |
|
|
RISIKO |
|
| Emanuel Deutschmann |
Die neue Kalkulierbarkeit. Warum Ulrich Becks Thesen zur "Risikogesellschaft" fast von gestern sind (Leseprobe als PDF) |
| Mary Kaldor |
Die verborgenen Risiken des Krieges. Ein Gespräch |
| Florian Baranyi |
"Risiko" – oder wie wir lernten Geopolitik zu spielen |
| Angela von Rahden |
Reiz und Schrecken des Ungewissen. Ein Gespräch zwischen Anne Dufourmantelle (1964–2017) und Günther Anders (1902–1992) |
| Christoph Szalay |
Risiko und Sport. (fragments, figments; maybe) |
| Richard Ross |
Waiting for the End of the World |
| Victor Kössl |
Solidarisch preppen. Gedanken zur Angst vor dem Kollaps |
| Tobias Herzberg |
Autorität und Risiko. Über die Bühnenadaption von Amir Gudarzis Roman Das Ende ist nah |
| Markus Knell |
Lebensrisiken. Von der Unfallversicherung zum Sozialversicherungsstaat |
| Friederike Gösweiner |
Das Wagnis Liebe. Es gibt keine Versicherung gegen gebrochene Herzen |
| Michaela Schäfler |
Verführung und Verderben. Eine Annäherung an das Auto in sechs namhaften Todesfällen |
|
|
| Stephan Steiner |
Im stahlharten Gehäuse des Kapitalismus (II). Eine Erinnerung an Hans G Helms (1932–2012) |
| Daniel Wisser |
Die Sprache der Oligarchie |
|
|
BÜCHER |
|
| Norbert Hummelt |
Aufschlüsse über Rainer Maria Rilke aus den ersten Bänden der historisch-kritischen Ausgabe |
| Manuela Schwärzler |
Wiederkehrende Muster in Ingrid Puganiggs Bleib. Fraktale |
| Daniel Winkler |
Kamel Daoud: Huris. Roman |
| Evelyne Polt-Heinzl |
Lili Körber: Abschied von gestern. Roman |
| Hazel Rosenstrauch |
Luca di Blasi. Die Politik der Schuld. Eine Durchquerung |
| Martin Reiterer |
Annick Cojean, Tamia Baudouin, Théa Rojzman: Erinnerungen an die Shoah |
| Walter Famler |
Berufener Anwalt, engagierter Publizist, streitbarer Intellektueller. Zum Ableben des marxistischen Citoyens Alfred J. Noll |
|
|
| Autor:innen, Anmerkungen, Buchhandel |
|
|
|
 |
|
wespennest
190 Risiko
Preis: EUR 14.00;
erschienen am
06.05.2026
Sagenhafte 40 Jahre ist es her, dass der Soziologe Ulrich Beck seine groß gedachte Zeitdiagnose zur „Risikogesellschaft“ publizierte. Das Buch wurde unter anderem zum Erfolg, weil kurz vor Erscheinen der Reaktorblock Nr. 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert war. Ulrich Becks Diagnose über die Unberechenbarkeit der Technikfolgen wurde so gewissermaßen zur Prophetie.
Im Schwerpunkt „Risiko“ fragt wespennest nach: Was ist noch haltbar an den Thesen von damals, wie hat sich mittlerweile der Begriff des Risikos verändert und wie der Umgang mit Gefahren? Ins Unendliche gewachsen jedenfalls sind die Datenmengen, die für statistische Wahrscheinlichkeitsberechnungen und Zukunftsszenarien zur Verfügung stehen, doch das Hase-und-Igel-Spiel zwischen risk-taking und risk-reduction scheint immer weiterzugehen, nur auf höherem Level.
„Risiko“ heißt auch ein beliebtes Strategiespiel, dessen ursprünglicher Titel „Eroberung der Welt“ lautete. Es findet nicht nur auf dem Spielbrett statt. Der Umgang mit Kriegsrisiko ist damit ebenso Thema wie die Denkweise der Kollapsologie. Sich einer Gefahr auszusetzen und sie – vielleicht – zu überstehen, ist eine Frage, der sich dieser Schwerpunkt auch mit Blick auf den Sport, den Rausch der Geschwindigkeit, das Versicherungswesen, Flucht und nicht zuletzt auf die Liebe eingehend widmet. No risk, no fun. Nichts euphorisiert den Menschen so sehr wie das angeblich einträgliche Spiel mit dem Feuer und der Bombe.
Jenseits der Themenbeiträge verknappt Arne Rautenberg poetische Gewitztheit zu Einwortgedichten, und Kurt Drawert kehrt in Auszügen aus seinem in Arbeit befindlichen Roman in die Zeit seiner Leipziger Jahre zurück. Mit einem Fokus auf Hans G Helms’ städtebauliche Überlegungen und dessen Arbeiten für Radio und TV führt Stephan Steiner auch im zweiten Teil seiner Erinnerung durch das Helms’sche Werksgelände, und Daniel Wisser beschreibt, wie die Oligarchie spricht. Der Buchbesprechungsteil befasst sich mit Rainer Maria Rilke, Kamel Daoud, Lili Körber u.v.a.m.
|
|
 |
 |
 |
© wespennest zeitschrift & edition
| mommsengasse 2 | a-1040 wien | österreich
t +43-1-3326691 | office@wespennest.at
|
 |
 |