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Wespennest Nr.83
Wespennest Nr.83

Inhalt

Franz Schuh Wer hat Macht? Im Gespräch mit Bruno Kreisky, erster Teil

Antonio Gramsci 1891–1937
Siegfried Kaltenecker Das Ensemble der Verhältnisse
Paolo Cardoni "Die Sozialdemokraten sind Schurken"
Antonio Gramsci Drei Briefe aus Wien
Johanna Borek Zensur und Selbstzensur
Edoardo Sanguineti Pirandello wirft Handgranaten in die Köpfe der Bürger
Sonja Puntscher-Riekmann Über Fürsten und Kentauren
Birgit Schwendter Zu Aspekten der Hegemonie in den neunziger Jahren
Sabine Scholl Fette Rosen
Harry Mathews Minima Moralia: das 'Bratislavische Spiccato'
Werner Kofler Vom Einstellen des Vergasers
Romano Bilenchi Das Trio
Rudolf Lasselsberger Come Together
Joachim Gunter Hammer 4 Gedichte
Karl Wiesinger blekboint

brauchbare bücher
Antonio Fian Ein paar Vorurteile angewandt auf W.G. Sebalds "Schwindel. Gefühle."
Ulrich Bedemann Ralph Dutli "Ein Fest mit Mandelstam. Über Kaviar, Brot und Poesie"
Erwin Kisser Elfriede Jelinek "Totenauberg"
Bernhard Wessmann Jens Dittmar (Hg.) "Der Bernhardiner. Ein wilder Hund, Tomaten, Satiren und Parodien über Thomas Bernhard"
Karin Fleischanderl Josef Winkler "Friedhof der bitteren Orangen"
Gustav Ernst Alois Hotschnig "Eine Art Glück"
Gustav Ernst Brigitte Kronauer "Die Frau in den Kissen"
Gustav Ernst Bodo Krichhoff "Infanta"
Herbert J. Wimmer Ruth Wodak u.a. "Wir sind alle unschuldige Täter. Diskussionshistorische Studien zum Nachkriegssemitismus"
Claudia Preschl Walter Fritz "Kino in Österreich. 1924-1945. Der Tonfilm"
Thomas Redl David Bordwell "Making Meaning. Inference and Rhetoric in the Interpretation of Cinema"
 
wespennest 83
Antonio Gramsci 1891-1937
Preis: EUR 5.80;
erschienen am 12.06.1991

Ausgabe Nr. 83 von Wespennest ist dem italienischen unorthodoxen Marxisten Antonio Gramsci gewidmet. Der Macht- und Hegemonietheoretiker, der mit den Gefängnisheften nicht nur zu einem Klassiker der italienischen Philosophie, sondern auch eine zentrale Figur des sogenannten „westlichen Marxismus“ und zum Bezugspunkt der Neuen Linken wurde, wäre 1991 Hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass: „Subkulturtheoretiker“ Rolf Schwendter über Aspekte der Hegemonie in den Neunzigerjahren, Edoardo Sanguineti über Gramsci als Theaterkritiker, Paolo Cardoni mit Überlegungen dazu, warum Gramsci die Österreichische Schulreform nach dem Ersten Weltkrieg in seinen Schriften nicht erwähnte, Siegfried Kaltenecker zu Gramscis Kulturbegriff und Johanna Borek über das Schreiben im Gefängnis. Außerdem: Sonja Puntscher Riekmann zum politisch-philosophischen Dialog von Gramsci und Machiavelli und drei Briefe, die Gramsci aus Wien geschrieben hat.
Außerhalb des Schwerpunkts: Franz Schuh im Gespräch mit Bruno Kreisky sowie Beiträge von Harry Mathews, Werner Kofler, Sabine Scholl, Romano Bilenchi u.v.a.

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