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Wespennest Nr.158
Wespennest Nr.158

Inhalt

Michael Hammerschmid Editorial (Leseprobe als PDF)
Franz Josef Czernin Wie fühlen Sie sich denn heute, Herr Dr. Schüssel? Zu einem Interview und einigen anderen Populismen im Radiosender Österreich 1
Jasmin Herold Feminismus wird bei mir kleingeschrieben. Warum Heidi Klum und Charlotte Roche Gesinnungsschwestern sind und Feuchtgebiete Frauen in die Wüste der Emanzipation schickt.
Burghart Schmidt Wie stehen die Künste zum Wesen des Forschens?
Hagar Peeters Hagars Ambitionen / In der Wüste / Die Tür einen Spalt offen
Allison Titus Was der Narwal meint
Sigitas Parulskis Gedichte
Norbert Lange Ancient Roots of Our Times
Tobias Falberg Gedichte
Beate Meierfrankenfeld Gärten

[OHNE TITEL] – ZU EINER ARCHÄOLOGIE DES UNVERÖFFENTLICHTEN
Michael Hammerschmid [zum dossier; gedanken]
Misha Stroj )I( (I))()I)((). 4 Fotoarbeiten
Friederike Mayröcker différence zwischen o.T. und titellos / "Saison" (o.T. contra titellos)
Lászlo F. Földényi Der Titel des Essays: Ohne Titel
Dezsö Tandori Ideogramme
Franz Josef Czernin Anfängliches
Andreas Bernard Theorie des Verdachts. Aufzeichnungen
Michael Donhauser Gleichnis / Fünf Variationen in Prosa
Roman Schmidt Utopisch scheitern. Zwei Zeitschriftenprojekte (Leseprobe als PDF)
Richard Obermayr "Ich möchte gerne als schlichte Frohnatur gelten." Über Halbvergorenes, Halbfertiges, noch nicht zur Welt Gekommenes
Leopold Federmair Unschuld, Scham und Ironie
Alexandre Sladkevich Geisterstädte an der Barentssee
Ilija Trojanow Weltbürgertum heute
Gunnar D. Hansson Braucht es Poetik? Gibt es Regeln?

wespennest_buch
Sebastian Kiefer edition unseld
Klaus Bonn Géza Ottlik: Die Schule an der Grenze
Leopold Federmair Alfred Kubin: Die andere Seite. Brita Steinwendtner: Du Engel Du Teufel
Kirstin Breitenfellner Peter Rosei: Das große Töten
Elmar Lenhart Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche
Erich Klein Alexander Puschkin / Vladimir Nabokov: Eugen Onegin
 
wespennest 158
[ohne Titel] - zu einer Archäologie des Unveröffentlichten
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 14.05.2010

Wie eine Selbstverständlichkeit klingt es: Unveröffentlichtes drängt nach draußen, will sich zeigen, zeigt sich. Doch nicht immer ist es so. Manches, ja vieles bleibt versteckt. [ohne Titel] ist eine Chiffre für den Zustand der Literatur vor dem Buch. Vor der buchstäblichen Öffentlichkeit. Sie will Splitter aus jenem unsichtbaren Untergrund lösen, der vielleicht als einziger „die Literatur“ genannt werden kann. Außerdem: Franz Josef Czernins Glosse über Populismen in österreichischen Qualitätsmedien und Ilija Trojanow über Weltbürgertum heute und die Aktualität Gotthold Ephraim Lessings.

Wespennest Backlist
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C.H.Beck

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Glanz und Elend

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