wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.140
Wespennest Nr.140

Inhalt

Editorial
Alfred J. Noll "Europa" als Noch-nicht-Seiendes (Leseprobe als PDF)
Isolde Charim Wahrer als wahr (Leseprobe als PDF)
Josef Haslinger geld und würstel
Ricarda Löser Panorama für Kurzsichtige
Mary de Rachewiltz Gedichte
Robinson Jeffers Gedichte
Eva Hesse Robinson Jeffers, der große Unbekannte

Bulgarien
Ivajlo Petrov Pökel-Kaltscho
Vladimir Zarev Stillleben mit Plattenbau
Christo Saprjanov Die Stoffpuppe
Nikolaj Kancev Gedichte
Krassimir Petrov Gedichte
Rumjana Zacharieva Transitvisum durchs Leben
Thomas Frahm Nicht vernichtet, nicht gerettet. Ein Gespräch mit Angel Wagenstein.
Thomas Frahm Der hinkende Heilige. Einblicke in die Kultur der Roma Bulgariens
Julia Kristeva Sprache, Nation, Frauen
Ani Burova Vervielfältigung der Sprachen. Die bulgarische Literatur nach 1989
Dimitar Kenarov Gedichte
Mirela Ivanova Gedichte
Georgi Gospodinov Gedichte
Tzveta Sofronieva Gedichte
Zlatomir Zlatanov Gedichte

wespennest_theater
Erwin Riess Kleine Theaterkunde XIII

wespennest_buch
Martin Reiterer Keiji Nakazawa: Barfuß durch Hiroshima
Kirstin Breitenfellner Juri Andruchowytsch: Zwölf Ringe
Martin A. Hainz Franz Josef Czernin: labyrinth erst erfindet den roten faden
Alexander Kluy Elias Canetti zum 100. Geburtstag
Sabine Merten Patricia Broser, Dana Pfeiferová (Hg.): Hinter der Fassade: Libuse Moniková
Inge Arteel Edith Friedl: Margarete Lihotzky und Adolf Loos
Ingo Springenschmid Christoph Aigner: Hermelin
Autoren, Anmerkungen, Impressum
 
wespennest 140
Bulgarien
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 12.09.2005

"Noch immer kann man sich hüpfend die Freiheit erzittern.
Oh, unser Weg in die Hölle ist gepflastert mit Möglichkeiten."
(Mirela Ivanova, Versöhnung mit der Kälte)

Die Implosion auch des literarischen Feldes im Jahre 1989 markiert eine Grenze, von der aus die Literatur Bulgariens sich in eine Vielzahl heterogener Kontexte spaltet. Bereits mit Beginn der Neunzigerjahre ist die Situation gekennzeichnet von zahlreichen Debüts und neuen Erzählformen, von denen ein dominanter Strang sich mit der Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit einer postmodernen Ästhetik in Zusammenhang bringen lässt. Im Themen-schwerpunkt hat Wespennest einige der mentalen Schichten freigelegt, aus denen sich dieser komplexe literarische Raum zusammensetzt. Aus dem Inhalt: Ani Burova über die „Vervielfältigung der Sprachen“ in den Arbeiten jener Autoren, die nach 1989 debütiert haben, Julia Kristeva über Sprache, Nation, Frauen, Thomas Frahm über die Kultur der Roma sowie Lyrik und Prosa von Christo Saprjanov, Mirela Ivanova, Georgi Gospodinov u.v.a.m.
Außerdem: Alfred Noll über die europäische Verfassung, Isolde Charim über Erinnern und Vergessen im österreichischen Gedenkjahr, Eva Hesse mit einem Porträt Robinson Jeffers' und einer Auswahl seiner Gedichte u.v.a.m.

Wespennest Backlist
Wespennest Partner

C.H.Beck

fixpoetry

Glanz und Elend

© wespennest zeitschrift & edition | rembrandtstr. 31/4 | a-1020 wien | österreich
t +43-1-3326691 | f +43-1-3332970 | office@wespennest.at