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Wespennest Nr.149
Wespennest Nr.149

Inhalt

Editorial
Peter Moeschl Happy End – eine Glosse zum Ende des Tages (Leseprobe als PDF)
Ilija Trojanow Komplot(t) – Wie plant der Autor den perfekten Plot
Rolf Schönlau Schuss – Gegenschuss
Mirela Ivanova Die beiden Irtsches und Mara
Judith Zander Gedichte
Arne Rautenberg asche sieben. Gedichte

Affirmation
Isolde Charim Schlimme Kinder braucht die Welt
Jörg Auberg Dienst am Kunden. Das kritische Geschäft des Fernsehfeuilletons
Klaus Siblewski Sterben wie Nate Fisher? Was an einer Fernsehserie gut sein kann
Rainer Just Schreiben als auto-mobile Affirmation. Paulo Coelho und das Unheimliche der Vernunft
Gerrit Confurius Architektur und Affirmation
Tibor Bárci Die kreative Revolution oder: Negation als intelligenteste Form der Affirmation
Franz Schandl Sei so! Kleine Fundstücke wider die große Affirmation
Georg Seeßlen Alltagstraum und Gesellschaftsvertrag. Affirmation als Medien-Spiel
Alfred J. Noll Kleines ABC der Affirmation oder: Herbert Marcuses "affirmative Kultur" redivivus

wespennest_theater
Erwin Riess Kleine Theaterkunde XX. Kalauer und Gestus

wespennest_buch
Kirstin Breitenfellner Bücher zum 50. Todestag von Alfred Döblin (1878–1957)
Ingo Flothen Arnold Stadler: Komm, gehen wir
Petra Nachbaur Christian Steinbacher: Zwirbeln, was es hält
Aage A. Hansen-Löve Peter Waterhouse: (Krieg und Welt)
Jens Holzapfel Teheran. Eine fotografische Annäherung

_überläufer
Will Barnes Klimawandel und Kapital (Leseprobe als PDF)
 
wespennest 149
Affirmation
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 15.11.2007

Ist Kritik gegenüber Herrschaftsdiskursen nur mehr ritualisiert wahrnehmbar? Oder: Inwieweit kann affirmativen Imperativen noch wirksam widersprochen werden? Wespennest beschäftigt in der aktuellen Ausgabe die Frage, ob Strategien der Negation nicht selbst bereits konstituierende Begleiter auf dem Weg zur totalitären Konsumgesellschaft sind: Isolde Charim beobachtet eine Umkehrung nach ‘68, in der Widerstand zum Medium von Zustimmung wurde, Gerrit Confurius sieht affirmative Architektur und fordert eine Anti-Architektur, Franz Schandl präsentiert kritische Fundstücke wider die große Anrufung „Sei so!“, Georg Seeßlen fragt, wo kommt man hin, wenn man konstatiert, dass es kein Herauskommen mehr gibt, Tibor Bárci beschreibt Negation als affirmativstes Werbeinstrument, Rainer Just überführt den Literaturbetriebsaffirmatiker Paulo Coelho, Klaus Siblewski ortet eine vielleicht nicht-affirmative Ästhetik in einer Fernsehserie, Jörg Auberg beschreibt das Ende der Kritik am Beispiel des Fernsehfeuilletons und Alfred J. Noll hält sich an den Klassiker Herbert Marcuse.
Außerdem in diesem Heft: Ilija Trojanow über die Arbeit am perfekten Plot, Will Barnes über den Zusammenhang von Klimakatastrophe und Kapitalismus sowie Prosa und Lyrik von Rolf Schönlau, Mirela Ivanova, Arne Rautenberg und der diesjährigen Open-Mike-Preisträgerin Judith Zander.

Wespennest Backlist
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C.H.Beck

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Glanz und Elend

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