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Wespennest Nr.148
Wespennest Nr.148

Inhalt

Editorial
Michael Rutschky Altern
Brigitte Döbert Sarajevo retro, oder: Der Orient im Okzident (Leseprobe als PDF)
Alida Bremer Zwei Männer im Blumenkranz und viele Frauen in Schwarz
Clemens Berger Der verdoppelte Waldheim
Klaus Siblewski Entdecktes entdecken
Christoph Klimke Oliver Twist / Himmel und Erde
Evelyn Schlag Gedichte
Johann Lippet Dorfchronik

Türkei
Ayfer Tunc Wenn Sie nichts dagegen haben, wird meine Mutter mit ihren Freundinnen zu Besuch kommen. Unser Leben in den Siebzigerjahren
Ahmet Büke Tanaba, Tanaba Entububa
Murat Gülsoy Im Dunkeln
Ahmet Ümit Liebe – das erklärt schon alles!
Izzet Yasar Der privatwirtschaftliche Imam
Hasan Ali Toptas Das Bett
Birhan Keskin Y'ol. Weggedichte
Nese Yasin Gedichte
Sema Kaygusuz Galen
Elif Safak Ebbe und Flut – Med ile cezir

wespennest_porträt
John Mateer Gedichte
Josef Haslinger Zu John Mateer

wespennest_theater
Erwin Riess Kleine Theaterkunde XIX. Folgenloses Theater?

wespennest_buch
Kurt Neumann Thomas Hettche: Woraus wir gemacht sind
Florian Huber Kevin Vennemann: Mara Kogoj
Wendelin Schmidt-Dengler Klaus Amann: Robert Musil – Literatur und Politik
Alexandra Millner Kirstin Breitenfellner: Falsche Fragen
Sabine Dengscherz Peter Truschner: Die Träumer
Martin A. Hainz Almut-Barbara Renger: Zwischen Märchen und Mythos

_überläufer
Thomas Wagner "Die Bundeskette polieren" – Hybride Traditionen im politischen Denken Nordamerikas
 
wespennest 148
Türkei
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 22.08.2007

Die Schnelligkeit, mit der sich politische Fronten in der Türkei immer wieder verschieben, ist atemberaubend. Atemberaubend ist auch, wie die türkische Literatur sich im Strudel dieser Ereignisse in den letzten dreißig Jahren entwickelt hat: vom sozialen Realismus hin zum Formenexperiment einer städtisch geprägten Moderne und einer Archäologie jahrtausendealter, von der Verdrängungspolitik des türkischen Nationalstaats verschütteter Mythen und Sagen. Gegenwärtig ist die türkische Literatur von einer neuen Offenheit geprägt, die sich dem vielfältigen „Anderen“ und dem „eigenen Anderen“ zuwendet. Eine Karte dieser Entwicklungen zeichnen die Beiträge von: Elif Shafak, Ayfer Tunc, Ahmet Büke, Murat Gülsoy, Ahmet Ümit, Izzet Yasar, Hasan Ali Toptas, Birhan Keskin, Nese Yasin und Sema Kaygusuz.
Außerdem in diesem Heft: Ein Porträt des australischen Dichters John Mateer, vorgestellt von Josef Haslinger, Thomas Wagner über die irokesische Tradition im politischen Denken Nordamerikas und die im letzten Jahr verstorbene Politologin Iris Marion Young, Brigitte Döbert über Sarajevo und das Bild vom Orient, Michael Rutschky über das Altern, Clemens Berger über das Symbol Kurt Waldheim u.v.a.m.




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