wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.144
Wespennest Nr.144

Inhalt

Ilija Trojanow Editorial
Isolde Charim Zocken und Raffen als gesellschaftliches Prinzip
Alfred J. Noll Der ORF und sein Publikum. Eine durchaus altmodische und vollkommen grundsätzliche Erinnerung
Jörg Auberg Die vierte Generation. New Yorker Intellektuelle im Krieg
Klaus Siblewski Literatur kommentieren
Waltraut Schälike Gruscha / Die zwei Swetlanas / Ein Kochgeschirr
Tibor Rácskai Der Kasten
Sama Maani Ungläubig
Giuliano Mesa Teiresias. Orakel, Reflexe

Indien
Ilija Trojanow Einige indische Worte
Agha Shahid Ali Drei Gedichte
Lal Ded Schattierungen Gottes
Amitav Ghosh "Das ghat der einzigen Welt." Agha Shahid Ali in Brooklyn
H. Masud Taj Drei Gedichte
Kiran Nagarkar Gottes kleiner Krieger
Fakir Mohan Senapati Sechs Acres und noch ein Drittel
Adil Jussawalla Lied eines Tagelöhners
Ranjit Hoskoté Vier Gedichte
Sudeep Chakravarti Tin Fish
Sampurna Chattarji Gedichte
Arundhathi Subramaniam Gedichte
Adolf Holl / Sudhir Kakar Über die indische Sicht der Dinge. Adolf Holl im Gespräch mit Sudhir Kakar (Leseprobe als PDF)

wespennest_porträt
Nikos Papandreou Mikis und Manos. Die Geschichte zweier Komponisten

wespennest_theater
Erwin Riess Kleine Theaterkunde XVI. Das Jüdische Theater Austria oder Der lange Kampf gegen die Ariseure

wespennest_buch
Helmut Neundlinger István Eörsi: Im geschlossenen Raum
Erich Klein Hugo Ball: Die Folgen der Reformation
Kirstin Breitenfellner Dubravka Ugresic: Das Ministerium der Schmerzen
Wolfgang Straub Johannes Gelich: Chlor
Crauss Gerhard Falkner: Gegensprechstadt – ground zero
Marietta Böning Peter Landerl: Der Kampf um die Literatur
Martin Reiterer Comic-Adaptionen

_überläufer
Andreas Fanizadeh Echt gegen clever. Migration und Konservatismus in Europa (Leseprobe als PDF)
 
wespennest 144
Indien
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 19.09.2006

„Das Klassische ist nichts anderes als die Bezeichnung für eine Hybridität, die in Vergessenheit geraten ist.“ (R. Hoskoté)

Indien ist mehr als die Summe seiner unzähli-gen und vielfältigen Teile. Das Schwerpunktheft verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Kapital und Karma. In Zeiten eines zunehmenden kultu-rellen Separatismus verweist es auf die Quer-verbindungen und Verschmelzungen zwischen scheinbar disparaten Traditionen, die Indiens Kultur seit Jahrhunderten prägen. Klassiker wie Lal Ded stehen neben jungen Autoren wie Arundhathi Subramaniam und Ranjit Hoskoté. Ilija Trojanow führt anhand einiger indischer Worte in den Schwerpunkt ein, der Essayist Amitav Ghosh erklärt dem kaschmirischen Dichter Agha Shahid Ali sowie der kaschmiri-schen Kultur der Vielfalt seine Liebe und Sudhir Kakar erläutert im Gespräch mit Adolf Holl Indiens weiche Ich-Grenzen und warum es eine Leistung ist, depressiv zu werden.

Außerdem in diesem Heft: Jörg Auberg zeigt nationale Bekenntnisse und Widersacher unter New Yorker Intellektuellen nach 9/11, Isolde Charim beklagt die Entkoppelung von Geld und Arbeit und das Raffen als zentrales gesell-schaftliches Prinzip, Andreas Fanizadeh über (Neo-)Konservatismus in Europa und die Sonderfälle Ostdeutschland und Österreich, Prosa & Lyrik von Waltraut Schälike, Tibor Rácskai, Sama Maani, Giuliano Mesa u.v.a.m.

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