wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.137
Wespennest Nr.137

Inhalt

Christian Demand Die öffentlichen Verführer
Rudolf Burger Kultur als Ersatz und Ressentiment oder der austromanische Rosenkranz
Carl Henrik Fredriksson Wie Europa mit Europa sprechen könnte (Leseprobe als PDF)
Robert Schindel Gedichte
Ron Winkler Gedichte
Ulrike Kotzina Licht und Schatten
Andreas Grosz Erzählungen
Jochen Jung Udet oder Mein Vater
C. K. Williams Gedichte

TODESBILDER
Wolfgang Müller-Funk "Tod den Feinden der Revolution". Die Linke und der Tod. (Leseprobe als PDF)
Adolf Holl Der verdrängte Tod
Alexandra Millner Deine Rettung ist seine Vernichtung. Bemerkungen zum Vampirismus
Magdalena Kröner Das Lesen der Wunde. Ja sagen zum Leben bis in den Tod: eine grenzgängerische Bildlektüre
Jyoti Mistry Todesgabe und Selbstopfer. Über Nagisa Oshimas Film "Ai no corrida"
Aage A. Hansen-Löve Petropolis und Nekropolis. Zu Ossip Mandelstams Thanatopoetik
Erich Klein Der Tod wird schielen. Bericht von einem Putsch

Michael Rutschky Der lachende und der weinende Philosoph. Pessimismus gegen Optimismus

_dossier
André Tosel Der weltweite Krieg in Zeiten der Globalisierung

_wespennest film
Friedrich Geyrhofer Zirkus der Entfremdung. Bemerkungen über die Filme von Jacques Tati und Jean-Luc Godards Pierrot le fou

_wespennest theater
Erwin Riess Biografische Notate zu Conny Hannes Meyer I. Kleine Theaterkunde X

Stephan Steiner Jean Améry – Geheimagent der Unzufriedenheit

_wespennest buch
Aage A. Hansen-Löve Ferdinand Schmatz: tokyo, echo oder wir bauen den schacht zu babel, weiter
Thomas Kraft Raoul Schrott: Weissbuch
Manfred Christian Müller Semier Insayif: libellen tänze
Stefan Krammer Sonja Kaar: H.C. Artmann
Martin A. Hainz Doron Rabinovici: Ohnehin
Alexandra Millner Kirstin Breitenfellner: Der Liebhaberreflex

_kommentare zur kulturindustrie
Henri Kaminski Woody Allen – ein deutsches Missverständnis. Anything Else, der 35. Film
 
wespennest 137
Todesbilder
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 10.12.2004

Wolfgang Müller-Funk über Melancholie und Mythologisierung des Todes als Tradition innerhalb der Linken, Aage Hansen-Löve über die Thanatopoetik Mandelstams, Adolf Holl über den Tod als ein Verdrängtes oder aber Verklärtes, Erich Klein zum unsichtbaren Tod der Moskauer Oktobertage 1993, Alexandra Millner über die Symbolik des Vampirismus, Magdalena Kröner mit einer an Georges Bataille orientierten grenzgängerischen Bildlektüre, die sie zum widerständigen Kern des Tabuisierten führt, und Jyoti Mistry über das Verhältnis zwischen Sehnsucht und Tod in Nagisa Oshimas Film "Ai no corrida".
Außerdem in diesem Heft: Optimismus und Pessimismus – gegeneinander ausgespielt von Michael Rutschky, Betrachtungen zur Kultur als Ersatz und Ressentiment von Rudolf Burger, André Tosel über Globalisierungskriege und imperiale Theologie, Carl Henrik Fredriksson mit einem Vorschlag an Europa, wie es real miteinander reden könnte sowie Stephan Steiner mit einer biografischen Notiz über Jean Améry, die Einsicht in dessen Schriften zu Politik und Zeitgeschichte gewährt, die 2006 im Rahmen der Werkausgabe erscheinen werden u.v.a.m.

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