wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.109
Wespennest Nr.109

Inhalt

Peter Henisch Black Peter was here – Notizen zur Lage des Schwarzen Peter in New Orleans (1)
Erwin Riess Der Notfall oder Was geschah, als Joe Giordano Groll nach Ungarn schickte
ÖhnerKraller Fotos
Iwalio Ditschew Fleischwerdung, Kurzgeschichte
Doris Kareva SONAD. Lautgedicht
Friederike Mayröcker ich lese in heiszen Sprüngen
Virgilio Piñera Ein paar Kinder. Kurzerzählung
Franzobel Der Trottelkongreß. Ein minimalistischer Heimatroman.

über das böse
Andrzej Szczypiorski Von der Sünde, tugendhaft zu sein
Adolf Holl Zur Frage der Endlagerung des Unguten
Heimrad Bäcker Inschrift Mauthausen
Heimrad Bäcker Steinbruch
Heimrad Bäcker Relikte Mauthausen
Wendelin Schmidt-Dengler Herr Satan persönlich: Der Teufel und seine Brüder in der Literatur
Peter Strasser Ist das Böse ein Mangel an Gutem? Zur Aktualität der Privationstheorie
Peter Wagner Margots Monolog. Aus: „Oberwart. Mon amour.“

wiener porträt XVI marlene streeruwitz
Marlene Streeruwitz Einschlafgeschichte für kleine Mädchen
Angelo Peer Nachlesen statt nachplappern. Ein Votum seperatum für Marlene Streeruwitz.
ÖhnerKraller Fotos

Karl Markus Michel Der hysterische Globus
Heidi Pataki heldenplatz, blumenbein, idyllen - Zu Ernst Jandls "poetischen werken"
ÖhnerKraller Foto
Uwe Schütte Bin ein trauriger Dichter teutonischer Zunge - Über Paul Celan
Slavoj Zizek Interview: Mit dem Kapitalismus wird es schon irgendwie weitergehen...

brauchbare bücher
Michael Lissek Mark Polizzotti über André Bretons
Klaus Bittermann Louis Aragon: "Der Pariser Bauer"
Helmut Moysich Alfred Kolleritsch: "Die geretteten Köche"
Georg Pichler Gert Jonke: "Stoffgewitter"
Wolfgang Schlott Istvan Eörsi: "Tage mit Gombrowicz"
Herbert J. Wimmer Siegfried J. Schmidt: "alles was sie schon immer über poesie wissen wollten"

Autoren und Anmerkungen
Impressum
 
wespennest 109
Über das Böse
Preis: EUR 10.00;
erschienen am 10.12.1997

Sehen kommt vor sprechen – ist das Böse abbildbar? Stefan Fuhrer hat sich mit seinem Beitrag zum Wespennest-Cover mit dieser Frage auseinandergesetzt.
Weitere "Blicke" auf das Böse werfen Andrzej Szczpiorski, der ausführt, warum das Trachten nach Vollkommenheit direkt in die Hölle führt und Adolf Holl, der die Frage nach der Endlagerung des Guten stellt bzw. nach dem Tag, an dem alles Schlachten ein Ende hat. Wendelin Schmidt-Dengler schreibt über den Leibhaftigen persönlich und erläutert, womit dieser und seine Gehilfen die Literatur bereichern; Peter Strasser erklärt, warum auf Basis des Naturalismus Gut und Böse gar nicht existieren und die Privationstheorie, die im Bösen stets einen Mangel an Gutem sieht, sich als Denkkultur zur Wiederbelebung empfiehlt.

Außerdem in diesem Heft: Ein Interview mit Slavoj Zizek über Nationalismus und Rassismus im ehemaligen Jugoslawien, die Krise des Westens, das behauptete Ende der Ideologien und die Chancen der linken Kapitalismuskritik.

Im "Wiener Porträt": Marlene Streeruwitz.

Wespennest Backlist
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Glanz und Elend

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