wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.104
Wespennest Nr.104

Inhalt


Wiener Porträt X – John Calder
John Calder Ein Gedicht, ein Gespräch und ein Nachruf auf Margaret Thatcher.
Gabriele Hartig von der enge zwischen den menschen
Carola Bischof Der Vater ist unter den Zug.
Xaver Bayer peter stroblich zieht sich eine hose an
Gloria G. 39. Kapitel – 60. Kapitel
Josef Winkler Shmashana

über das dichten
Friedrich Geyrhofer Die Münchhausen-Maschine. Keilschriften, Computerlegenden
Julian Schutting Bericht über einen Schreibkurs (Akademie Graz, Sommer 1994)
Franz Josef Czernin Der Sturm, ein Märchen für alle Jahreszeiten
Friederike Mayröcker Die Entstehung eines Gedichtes
Klaus Amann Stifter, Adalbert: "Die Sonnenfinsterniß am 8. July 1842"
Anne Mitgutsch Literatur und Macht. Zur Poetik von Imre Kertész
Herbert J. Wimmer das andere geben
Egon Schwarz Eine kleine Phänomenologie des Lesens 1
Heidi Pataki Was schreiben? Was tun? Sechs politische Lamentos
Wolfgang Kos Ich, wir und die Welt... Popmusik als globaler Kommunikator...

brauchbare bücher
Roland Links Wolfgang Emmerich "Kleine Literaturgeschichte der DDR"
Klaus Kastberger Klaus Amann, Eckart Früh (Hg.) "Michael Guttenbrunner"
Wendelin Schmidt-Dengler Anselm Glück "toter winkel, blinder fleck (alles auf einmal und gleichzeitig nocheinmal)"
Konrad Paul Liessmann Solvej Balle "Nach dem Gesetz. Vier Berichte über den Menschen."
Sigrid Löffler Wolfgang Koeppen "Ich ging Eulenspiegels Wege – Ein Lesebuch"
Robert Stocker Kathrin Röggla "Niemand lacht rückwärts"

brauchbare musik
Robert Bilek Pieces of the Dream – Wolfgang Puschnig als Weltmusiker
Franz Koglmann Über Joe Maneri, Joe Morris, Mat Maneri: "Three Men Walking" und Guillermo Gregorio "Approximately"

kritik
Lothar Baier Entzweiende Sprache
 
wespennest 104
Über das Dichten
Preis: EUR 9.40;
erschienen am 12.09.1996

Was schreiben, was tun?, fragt Heidi Pataki und antwortet mit sechs politischen Lamentos; faksimiliert wiedergegebene Varianten eines Textes von Friederike Mayröcker visualisieren den Entstehungsprozess eines Gedichtes, Julian Schuttings literarische Aufarbeitung über einen Schreibkurs auf Schloss Segauberg beschreibt Irr- und Umwege, die zur Dichtung führen (können), Franz Josef Czernin erläutert die Zusammenhänge einiger Shakespeare-Dramen und seinem Stück "Der Sturm, ein Märchen für alle Jahreszeiten", und die "Phänomenologie des Lesens" von Egon Schwarz orientiert sich an den Erfahrungen eines "konkreten, fehlbaren, widerspenstigen und unverbesserlichen Lesers": ihm selbst.

Außerdem: Das Porträt in Form einer Minibiografie zur englischen Verlegerlegende John Calder, der rund 15.000 Nachrufe verfasst hat – darunter einen polemischen auf Margaret Thatcher, der in diesem Heft publiziert ist.

Wespennest Backlist
Wespennest Partner

C.H.Beck

Glanz und Elend

© wespennest zeitschrift & edition | rembrandtstr. 31/4 | a-1020 wien | österreich
t +43-1-3326691 | f +43-1-3332970 | office@wespennest.at