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Wespennest Nr.176
Wespennest Nr.176

Klima

Der Sommer 2018 ging in weiten Teilen Europas als besonders heiß und trocken in die Annalen ein und lässt uns mit dem unheimlichen Gefühl zurück, dass nichts mehr normal ist am Wetter, dass sich – wer weiß? – jetzt schon einer jener katastrophalen Kipppunkte ankündigt, vor denen die Klimaforscher warnen. Vielleicht wachen wir, auch auf Druck der Fridays-for-Future-Bewegung, langsam auf und realisieren, dass Klima das zentrale politische Thema unserer Zeit ist. – Wird adäquat über Klimaveränderung berichtet oder eher verschleiert durch gezielte Desinformation? Wie schaffen wir ein politisches System, in dem wir ressourcenleicht leben, dabei aber unseren Wohlstand erhalten können? Und: Taugt der Begriff Anthropozän oder muss man viel weiter denken – hinter die Spezies Mensch zurück oder über sie hinaus? Es sind die politischen, historischen und literarischen Seiten von Klima- und Wetterlagen, die den Schwerpunkt leiten – jenseits der üblichen Fokussierung auf Energie-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen.

Außerdem in diesem Heft: Georg Seeßlen fragt nach der Gegenwart des Zukünftigen in unserer Wirklichkeit, Andreas F. Kelletat schlägt in einer Freundschafts-, Todes- und Trennungsgeschichte den Bogen von den gemeinsamen Anfängen bis zu „Ach je“, einem der letzten Gedichte des früh verstorbenen Thomas Kling, Alice Grünfelder folgt der Spur jener etwa 140.000 chinesischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg als „Kriegsaufräumer“ in französischem und britischem Sold standen, u.v.a.m.


Wespennest Aktuelles
Wer die Rede des Wiener Bürgermeisters zum Gedenken an den Februaraufstand 1934 gehört hat, meinte, anstelle des sonst rechtsstehenden Politikers einen Parteilinken vor sich zu haben. Aber sind solche Auftritte mehr als bloße Politfolklore? Und welche Relevanz hat heute die Debatte um rechts und links innerhalb der Sozialdemokratie noch? Walter Famler fragt sich, ob das derzeit von der SPÖ plakativ beworbene hundertjährige „Rote Wien“ sein hundertstes Jahr überhaupt vollenden wird.

Wespennest Zeitschrift
Heft 175 |w175| Ein Schwerpunkt zu Hilfe und Solidarität, der Entwicklung sozialen Wohnbaus und zum Mythos Bill Gates.
Heft 174 |w174| Idiotie als Thema von Kunst und Literatur, als Wirkmacht in Gesellschaft und Politik, als Irrsinn des Alltags – und die Frage: Gibt es eigentlich ein Außerhalb der Idiotie?
Heft 173 |w173| Kultur erben ist schwierig, gesellschaftlich wie individuell. Versteht man das Erbe als Bereicherung oder zerstört man es? Ein Heft zur Dynamik von Erinnern und Vergessen.
Wespennest Vorschau
wespennest 177
Essay. 50 Jahre wespennest
Preis: EUR 12.00;
erscheint am 07.11.2019

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